Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Blick in Richtung Obertor
Blick über Gengenbach
Herbststimmung in Gengenbach
Winterstimmung in Gengenbach
Martinimarkt Gengenbach
info

Hauptbereich

Martinimarkt

Durch das um 725 in Gengenbach gegründete Benediktinerkloster, wurden bereits im 10. Jahrhundert sogenannte Jahrmärkte eingeführt. Sie wurden an Kirchenfeste angegliedert wie z. B. St. Martin, St. Georg und lange Jahre St. Johanni.

Als Verkäufer kamen Syrer, Juden und Venezianer. Gemäß Urkunden ist im Jahr 1139 von Märkten in Gengenbach die Rede. Auf dem freien Platz vor dem Kloster, dem heutigen Marktplatz, fanden die Verkäufe statt. Man kann davon ausgehen, dass sich durch die Märkte die Stadt entwickelte. In der Herbeiziehung ansiedlungswilliger Kaufleute und Gewerbetreibender war man im 12. Jahrhundert nicht säumig. Eine Urkunde sagt: "Es wurde durch ein Herold mit Begleitung in allen größeren Nachbarorten verkündet, dass in Gengenbach auf sehr großem Platz an Martini, Georgi und Johanni große 2-tägige Märkte abgehalten werden und dass Ansiedler, die über guten Ruf, christliche Religion und Vermögen verfügen, dass sie nicht zur Last des Gemeinwesen fallen, willkommen seien".

Der Hauptmarkt, der einige Tage dauerte, wurde an Martini abgehalten. Sein Ursprung ist im 10. Jahrhundert zu suchen, so dass man annähernd von 1.000 Jahren "Martismärkt" sprechen kann.

Außer den drei Jahrmärkten wurde bald auch der Wochenmarkt eingeführt. Kein Bauer im Reichsstadtgebiet, also Ohlsbach, Reichenbach, Fußbach, Strohbach, Bermersbach und Schwaibach, durfte Erzeugnisse anderswo feilbieten als hier, auch durfte er bei Strafe nicht anderswo seine Einkäufe halten.

Daran ist zu erkennen wie bedeutend die Märkte in Gengenbach waren.

Im Jahr 1650 wurde erneut darauf hingewiesen, dass jeder Reichstadtbewohner, der nicht auf dem Markt, der vor dem Rathaus auf dem uralten Platz stattfindet, kauft oder verkauft, mit hoher Geldstrafe oder "Eintürmung" belegt wird.

Aus dem Marktrecht, der Marktzugehörigkeit, haben sich die später so mächtigen Zünfte entwickelt.

Die Hauptsache für den Markt war der Marktfriede, der auf jene ausgedehnt wurde die ihn besuchten um zu kaufen und zu verkaufen. Damit waren auch die fahrenden Sänger und die Komödianten und Gaukler, die auf dem Markt erschienen, gemeint. Wenn man sagte "der Markt sei befriedet"  war das so auszulegen, dass im ganzen Reichsstadtgebiet, einschließlich der Stabsgemeinden, die Freiheit des "Kommens und Gehens" der Kaufleute zum Markt sicher sei und dass in Streitigkeiten über sich und über andere all jene Rechtsprechung üben durften, wie es von alters her den Kaufleuten gestattet war.

Mit dem Marktrecht erschienen auch nach und nach das Zollrecht und das Münzrecht zum Schutze der Verkäufer und Käufer. 

Der Jahrmarkt in Gengenbach wurde von den Kaufleuten gerne aufgesucht, da die Stadt aufgrund ihrer Befestigung einen guten Schutz bot.

Die Tore wurden abends geschlossen und eine besondere Wache für die Kaufleute bereitgestellt.

Anmeldung zum Martinimarkt am 07. und 08. November 2018

Anmeldeschluss ist der 14. September 2018

Anmeldeformular

Martinimarkt

Martinimarkt
mit *Stern gekennzeichnete Felder, sind Pflichtfelder
Um einen reibungslosen Stromanschluss zu ermöglichen, bitten wir um die untenstehenden Angaben. Bei den Verbrauchsstellen bitte die Anzahl eintragen.

Infobereich