Stadt Gengenbach (Druckversion)

Teil 17: Naturschutzmaßnahme Schluchtwald

Autor: Tamara Bunda
Artikel vom 04.02.2021

WIE ENGAGIERT SICH DIE STADT GENGENBACH FÜR DEN KLIMA- UND NATURSCHUTZ?

Als Schluchtwald bezeichnet man Wälder, die an so steilen Hängen wachsen, dass die oberste Boden- und Gesteinsschicht nicht stabil ist. Durch das regelmäßige Abrutschen der Hangoberfläche wird stets neuer Lebensraum erschaffen, den sich die Pflanzen-und Tierwelt zurück erobern muss.

Der besteht aus 80% Nadelholz (Fichte, Tanne) und 20% Laubholz (Buche). Da der Wald oberhalb des forstlichen Ausbildungszentrums Mattenhof stark beschattet war, wurde entlang des Bergbaches ein Rund 20 Meter breiter Streifen umgebaut. Das Nadelholz wurde entnommen, das vorhandene Laubholz blieb bestehen. Es wurde durch Nachpflanzungen (Buche, Bergahorn und andere Laubgehölze) ergänzt.

Wichtige Baumgruppen, sogenannte Habitatbaumgruppen, für Fledermäuse und gefährdete Vogelarten wurden erhalten und entwickelt, sowie Totholz und Wurzelstubben belassen.

Ziel ist die Förderung und Entwicklung naturnaher Lebensräume entlang des Bergbaches sowie die Verbesserung der Biotopqualität und die Förderung spezifischer Tier- und Pflanzenarten.

Foto: © Stadt Gengenbach

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