Aktuelles aus Gengenbach
Gengenbacher Wein- und Stadtfest
Gengenbach feierte am vergangenen Wochenende sein traditionelles Wein- und Stadtfest. Ein Höhepunkt war die Krönung der neuen Gengenbacher Weinprinzessin Tanja Buß
Wenn die historische Gengenbacher Altstadt zum Treffpunkt für Weinfreunde, Musikliebhaber und Genießer wird, ist wieder Weinfestzeit. Am vergangenen Wochenende verwandelte sich die Stadt in eine stimmungsvolle Festkulisse und bot einmal mehr eine gelungene Verbindung aus Weingenuss, Tradition und Begegnung. Ein besonderer Höhepunkt folgte am frühen Abend mit dem feierlichen Winzerzug durch die Gassen der Altstadt. Begleitet von zahlreichen Gästen und festlicher Stimmung führte der Zug zur Krönung der neuen Gengenbacher Weinprinzessin Tanja Buß, die für die Amtszeit 2026/2027 die Gengenbacher Weinkultur repräsentiert. Damit übernimmt eine junge, in Gengenbach verwurzelte Weinliebhaberin das Amt. Die
20-jährige gelernte Erzieherin engagiert sich zudem in der Freiwilligen Feuerwehr in Bermersbach und hat den Spätburgunder Rosé zu ihrem Lieblingswein gewählt. Ihre Verbindung zum Weinbau ist dabei familiär geprägt: Ihr Vater ist gelernter Winzer und vermittelte ihr bereits früh Wissen und Begeisterung für den Wein. Auch das Amt der Weinprinzessin hat in der Familie Tradition. Beide Tanten waren bereits Weinprinzessinnen, eine davon sogar für die Ortenau. Mit ihrer neuen Aufgabe möchte sie den Gengenbacher Wein mit Leidenschaft vertreten, ihr Wissen über den Weinbau weiter vertiefen und ihre Begeisterung für die Weinkultur weitergeben.
Gleichzeitig hieß es, Abschied von der bisherigen Weinprinzessin Magdalena Zentner zu nehmen. Sie hatte das Amt im vergangenen Jahr mit großem Engagement ausgefüllt und zahlreiche Veranstaltungen und Weinfeste begleitet. Besonders die persönlichen Begegnungen mit Menschen aus der Region und anderen Weinprinzessinnen prägten ihr Amtsjahr. Dabei konnte sie ihr Wissen über Wein und Weinkultur erweitern und ihre eigene Begeisterung weitergeben. Ein besonderes Anliegen war es ihr, auch junge Menschen für die Weinkultur zu begeistern.
„Der Wein ist Teil der Gengenbacher DNA.“, so Bürgermeister Sven Müller bei seiner Begrüßungsrede. „Er prägt die Landschaft, ist Teil der Geschichte und verbindet Generationen. Vor allem aber bringt er Menschen zusammen.“
Genau diese Verbindung stand auch beim Wein- und Stadtfest im Mittelpunkt. Die Spitzenweingüter aus Gengenbach und Umgebung präsentierten ihre Weine und boten den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern Gelegenheit, die Vielfalt der Ortenauer Weinkultur zu entdecken und zu genießen. Für das leibliche Wohl sorgten Gengenbacher Vereine. Auch musikalisch hatte das Festwochenende einiges zu bieten. Am Samstagabend sorgte die Band „Random“ für ausgelassene Stimmung. Am Sonntag wurde das Fest mit Livemusik der Stadtkapelle Gengenbach, des Musikvereins Reichenbach und des Musikvereins Blumberg fortgesetzt. Neben dem Weingenuss konnten die Besucherinnen und Besucher beim verkaufsoffenen Sonntag auch durch die Geschäfte der Stadt bummeln. So wurde das Wein- und Stadtfest seinem Namen einmal mehr gerecht: Es war nicht nur ein Fest des Weines, sondern auch ein Fest der Stadt und ihrer Menschen.
Die Stadt Gengenbach bedankt sich ganz herzlich bei der Weinmanufaktur Gengenbach für den großen organisatorischen Einsatz und die umfangreichen Vorbereitungen rund um das Wein- und Stadtfest. Ein besonderer Dank gilt ebenso allen Winzerinnen und Winzer, die mit ihren Weinen und ihrer Leidenschaft für den Weinbau wesentlich zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Nicht zuletzt gilt der Dank allen beteiligten Vereinen sowie Helferinnen und Helfern. Durch das engagierte Zusammenspiel aller Beteiligten wurde das Wein- und Stadtfest zu einem besonderen und gelungenen Fest, das wir gemeinsam erleben durften.
Fotos: Andreas Ben Aissa



