Aktuelles aus Gengenbach
Verkehrsunfall im Haigerach
Verkehrsunfall im Haigerach: Feuerwehr Gengenbach sucht mit Unterstützung von Bergwacht, Drohnen und Polizeihubschrauber nach vermisstem Fahrzeug
Rund 50 Einsatzkräfte und 16 Fahrzeuge im Einsatz – Patient nach Befreiung ins Krankenhaus gebracht.
Ein Alarm ohne genauen Einsatzort – das ist für jede Feuerwehr eine knifflige Situation. Genau vor dieser Herausforderung stand die Feuerwehr Gengenbach gestern, am 19.08.2026: Um 20:23 Uhr wurde sie zu einem Verkehrsunfall gerufen, doch wo genau sich das Fahrzeug befand, war zunächst unklar.
Die Suche gestaltete sich zusätzlich schwierig, da sich das Unfallfahrzeug mitten im Wald und abseits eines befahrbaren Weges befand. Auch ein stabiler Mobilfunkkontakt war in diesem Bereich nicht durchgehend vorhanden, was die Kommunikation und die genaue Lokalisierung der Einsatzstelle zusätzlich erschwerte. Statt Zeit zu verlieren, wurde sofort großflächig gesucht. Ein Hilfeleistungszug rückte in den Bereich rund um den Wanderparkplatz Haigerach aus, ein Löschzug war parallel dem Bereich Höllhof tätig– zwei Suchtrupps, ein Ziel: den verunglückten Fahrer so schnell wie möglich finden.
Die Mühe zahlte sich aus. Kurz vor 22:00 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte sowohl das Unfallfahrzeug als auch den Fahrer, der zum Glück nur leicht verletzt worden war. Bei der anschließenden Rettung arbeitete die Feuerwehr Hand in Hand mit der Bergwacht Offenburg: Nach seiner Befreiung transportierten deren Kräfte den Patienten zum Rettungswagen, der ihn danach in ein nahegelegenes Krankenhaus brachte.
Wie ernst die Lage zunächst eingeschätzt wurde, zeigt auch das vorsorglich alarmierte Aufgebot: Die Feuerwehr-Drohnengruppen aus dem Renchtal standen ebenso bereit wie die Landespolizei mit ihrem Hubschrauber „Bussard“. Beide mussten am Ende nicht eingreifen und konnten ihren Einsatz abbrechen, sobald Patient und Fahrzeug gefunden waren.
Nach über drei Stunden im Einsatz war um 23:40 Uhr schließlich alles überstanden. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen vor Ort – unter der Einsatzleitung von Kommandant Felix Willmann.
Die Stadt Gengenbach bedankt sich bei allen beteiligten Feuerwehren, der Bergwacht, dem Malteser Hilfsdienst und allen weiteren Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit und den engagierten Einsatz. Ein Einsatz wie dieser zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen ist und wie schnell und koordiniert im Notfall Hilfe geleistet werden kann.
