Aktuelles aus Gengenbach
Stadt Gengenbach erhält Bündnis 52-Förderpreis
Offizielle Übergabe fand Mitte Mai im Rathaus statt
Das Projekt „Gesund Aufwachsen in Gengenbach“ wurde mit dem Förderpreis „Gesunde Kommune 2025” der Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg ausgezeichnet. Prämiert werden damit kreative und nachhaltige Initiativen zur Gesundheitsförderung in den Kommunen. Die Preisverleihung fand am Mittwoch, den 13. Mai, im Gengenbacher Rathaus statt. Das Preisgeld in Höhe von 5.200 Euro soll im Rahmen des Projektes eingesetzt werden, unter anderem sollen Fortbildungen für Fach- und Lehrkräfte, Prozessbegleitungen für Kitas und Schulen, Fachveranstaltungen sowie eine Elternkursreihe zum Thema Resilienz finanziert werden.
Vergeben wird der Preis bereits zum dreizehnten Mal von der Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg, einem Zusammenschluss des BKK Landesverbandes Süd, der IKK classic, der Knappschaft sowie der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg. Gemeinsam vertreten sie mehr als die Hälfte der gesetzlich Versicherten in Baden-Württemberg. Ein Ziel der Kooperation ist es, Präventionsprojekte in den Kommunen nachhaltig zu fördern.
„Gesund Aufwachsen in Gengenbach“ hat ein klares Ziel: Die Lebensqualität und das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre nachhaltig unterstützen – und nachhaltige Strukturen für die Gesundheitsförderung zu stärken. Dafür setzt das Projekt auf ein breites Verständnis von Prävention und bindet Bildungs- und Betreuungseinrichtungen aktiv ein. Eine gemeinsame Strategie gibt die Richtung vor: Krippen, Kitas, Horte, Schulen sowie Fach- und Lehrkräfte setzen sie im Alltag um. Unterstützung kommt von Eltern, lokalen Unternehmen und dem Präventionsnetzwerk Ortenaukreis.
Um allen Kindern und Jugendlichen faire Chancen zu ermöglichen und Hürden abzubauen, finden Angebote und Fortbildungen direkt vor Ort statt – genau dort, wo junge Menschen lernen, leben und ihren Alltag verbringen. So erreicht das Projekt besonders auch diejenigen, die aufgrund ihrer Lebenssituation oder Herkunft schlechtere Startbedingungen haben. Gleichzeitig werden die Angebote gebündelt und allen Einrichtungen zugänglich gemacht. So profitiert die gesamte Stadt von einer starken, gemeinsamen Gesundheitsstrategie.
„Kinder und Jugendliche sind unsere wichtigste Zukunftsressource“, sagt Bürgermeister Sven Müller. „Mit dem Projekt ‚Gesund Aufwachsen in Gengenbach‘ möchten wir Familien in unserer Stadt dabei unterstützen, ihren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Uns ist wichtig, dass alle Kinder und Jugendlichen – unabhängig von ihrer persönlichen Lebenssituation – Zugang zu den Angeboten und Unterstützung erhalten, die sie für eine gesunde Entwicklung brauchen. Deshalb wollen wir als Stadt gemeinsam mit Kitas, Schulen, Eltern, Unternehmen und vielen weiteren Partnern verlässliche Strukturen schaffen, die Kinder stärken.“
„Die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, der kommunalen Landesverbände und der Bündnis 52-Verbändekooperation, hat sich mit allen Bewerbungen auseinandergesetzt“, berichtet Uwe Holzmüller, regionaler Beauftragter der Bündnis 52-Verbändekooperation für den Ortenaukreis. „Voraussetzung für eine Auszeichnung war die Übereinstimmung mit dem Präventionsleitfaden der gesetzlichen Krankenversicherung. Darüber hinaus wurden vor allem die Kreativität, die Nachhaltigkeit sowie die Partizipation von verschiedenen Akteurinnen und Akteuren bei der Umsetzung der Konzepte bewertet. Wir freuen uns über die diesjährige Preisvergabe an die Stadt Gengenbach.“
Hintergrund:
Zur Bündnis 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg gehören der BKK Landesverband Süd, die IKK classic, der Verband der Ersatzkassen Baden-Württemberg und die KNAPPSCHAFT. Circa 55 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg vertrauen diesen Krankenkassen und sind bei diesen versichert.
Die vier Krankenkassen/-verbände bilden seit vielen Jahren eine einzigartige Kooperationsgemeinschaft, die es so nur in Baden-Württemberg gibt und die es sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinsame Interessen und politische Positionen abzustimmen und dadurch Effizienzsteigerungen, Synergieeffekte und noch mehr Qualität für die Versicherten, Patientinnen und Patienten zu erreichen.
