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Klima- und Naturschutz

Hauptbereich

Wie engagiert sich die Stadt Gengenbach für den Klima- und Naturschutz?

In der Sitzung am 23. September 2020 hat die Stadtverwaltung dem Gemeinderat umfassend über die umgesetzten Maßnahmen und Projekte zum Klima- und Naturschutz berichtet. Einige Punkte werden wir in den nächsten Wochen hier auf unserer Homepage vorstellen.

Teil 13: Wilde Hecken und Brutkästen

Die Stadt Gengenbach setzt sich durch das Anlegen von Wilden Hecken und Brutkästen aktiv für den Naturschutz ein.

Die wilden Hecken werden als Ausgleichsmaßnahme für Baugebiete angelegt. Sie bestehen aus verschiedenen Hecken und Büschen, die wild auf einer definierten Fläche angelegt werden. Die Fläche wird sich selbst überlassen und dient somit als Rückzugsfläche für Insekten und Kleinstlebewesen und bietet zudem eine Nahrungsquelle, beispielsweise für Vögel. 

In Gengenbach ist derzeit eine Wilde Hecke von ca. 500 m² hinter dem Bildungscampus angelegt. Weitere Wilde Hecken werden demnächst mit einer Fläche von ca. 800 m² hinter dem Sportplatz im Baugebiet Fußbach umgesetzt. 

Auch Brutkästen sind Ausgleichsmaßnahmen für Baugebiete. 46 Brutkästen wurden im ganzen Stadtgebiet und auch in den Ortsteilen an ausgewählten Plätzen aufgehängt. Sie dienen verschiedenen Vogelarten als Brutstätte. Dies wurde bei der Auswahl berücksichtigt. Je nach Vogelart werden die Brutkästen vom Aufbau und der Größe der Einfluglöcher individuell hergestellt.

 

Foto: © Stadt Gengenbach

Teil 12: Blumenwiesen und Insektenhotels

Die von der Stadt Gengenbach angelegten Blumenwiesen und Insektenhotels bieten nachhaltig und ganzjährig einen Lebensraum und Nahrungsangebot für unterschiedliche Fluginsekten und Kleintiere.

Die Anlegung der Blumenwiesen und Insektenhotels erfolgte bereits in Kooperation mit Schulen, Kindergärten, dem forstlichen Ausbildungszentrum Mattenhof und auch in Eigenregie. Eine Vielzahl von Flächen wurden angesät und gestaltet. Unter anderem in der Nollenstraße, am Friedhof, die Grünfläche hinter der Minigolfanlage, die Grünanlagen in der Hanjakob-, Brückenhäuserstraße, Benedikt-von-Nursia- und Ahornstraße.

Für die sogenannten „Bienenwiesen“ sind die Blumenmischungen so gewählt, dass sie mit Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge interessant sind. Die Leistung von Bienen und Schmetterlingen ist für die Bestäubung von Obst und Gemüse enorm wichtig.

 

Foto: © Stadt Gengenbach

Teil 11: Erneuerbare Energien/ BHKW (Blockheizkraftwerk)

Aktuell betreiben die Stadtwerke Gengenbach 14 Heizzentralen an verschiedenen Standorten. Bei der Wärmeerzeugung setzen die Stadtwerke überwiegend auf die bewährte und effiziente Kombination von Blockheizkraftwerk (BHKW) und Erdgas- Spitzenlastkessel. Das Spektrum der eingesetzten Anlagen reicht von einer Anlage mit 5,5 kW elektrisch / 12,50 kW thermisch bis zu einer Anlage mit 50 kW elektrisch / 100 kW thermisch.

Das größte im Einsatz befindliche BHKW steht im Schulzentrum. Dort wird gleichzeitig Wärme und Strom mit einem Gesamtwirkungsgrad von 103 % (Brennwertnutzung) erzeugt. Durch die gemeinsame Erzeugung von Strom und Wärme werden, im Vergleich zu einer getrennten Erzeugung, ca. 32 % CO2-Emissionen eingespart.

Neben einer Wärmemenge von 1.887.000 kWh erzeugen die neun von den Stadtwerken betrieben BHKW 937.000 kWh Strom, was dem Stromverbrauch von über 300 Haushalten entspricht. Gleichzeitig ergibt sich eine jährliche Einsparung von 170 Tonnen CO2.

 

Foto: © Stadtwerke Gengenbach

Teil 10: Erneuerbare Energien

Die Stadtwerke Gengenbach betreiben bereits seit Mitte 1999 in Gengenbach Photovoltaik-Anlagen an verschiedenen Standorten, wie beispielsweise am Schulzentrum oder beim Wasserwerk Bollach. Ende 2019 waren es 15 Anlagen mit einer Gesamtleistung von fast 300 kW.

Im selben Jahr haben diese Anlagen ca. 187.000 kWh sauberen Strom erzeugt und damit 79 Tonnen CO2 eingespart. Im Schulzentrum wurden ca. 31.000 kWh Energie direkt selbst genutzt.

Eine Photovoltaik- Anlage wandelt das Sonnenlicht mittels von Solarzellen direkt in elektrische Energie um. In den Solarzellen entsteht Gleichstrom, der durch Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und auf die entsprechende Spannung transformiert wird. Erst dann kann die saubere Energie in das Stromnetz eingespeist werden.

 

Foto: © Stadtwerke Gengenbach

Teil 9: Der Bike & Ride Bahnhof

Die Stadt Gengenbach stellte bereits 2006 die ersten Fahrradboxen in der Bahnhofstraße auf. Mittlerweile stehen am Bahnhof 41 Boxen für Fahrräder, sowie 78 weitere Stellplätze zur Verfügung. Die Fahrradboxen werden sehr gut angenommen und sind derzeit alle vermietet. Interessenten können sich bei der Stadt Gengenbach, Abteilung Liegenschaften, in eine Warteliste eintragen lassen. 

Auch am Schulzentrum befindet sich eine Bike & Ride – Anlage. Dort sind insgesamt 462 Stellplätze für Fahrräder vorhanden. Diese Anlage wird vor allem durch Schüler des Gymnasiums, der Verbundschule sowie durch Studenten des Bildungscampus genutzt. Ziel ist es, dass möglichst viele Personen das Fahrrad als Fortbewegungsmittel nutzen.

Gelegenheit zum Radfahren bietet Gengenbach zu Genüge.

Der Kinzigtalradweg, der Radweg von Gengenbach nach Fußbach sowie nach Berghaupten und Reichenbach wird gut genutzt. Der durchgängige Radweg entlang der B33 sowie Radfahrstreifen in der Kernstadt unterstützen den Plan, Radfahren attraktiver zu machen. Die Stadt Gengenbach unterstützte in diesem Sommer zudem die Aktion „Stadtradeln“. Rund 180 Bürgerinnen und Bürger in 18 Teams sammelten in den drei Aktionswochen über 40.000 Radkilometer und leisteten damit einen Beitrag zum Klimaschutz.

 

Foto: © Stadt Gengenbach

Teil 8: Energetische Maßnahmen für städtische Gebäude

Die energetischen Maßnahmen an städtischen Gebäuden betreffen sowohl die Neubauten als auch die bestehenden Gebäude der Stadt Gengenbach. Eine energetische Sanierung hat das Ziel, Energie bei Heizungsanlagen, der Warmwasseraufbereitung und Belüftung einzusparen. Das gelingt durch gezielte bauliche Maßnahmen wie beispielsweise der Dämmung des Gebäudes oder dem Austausch alter Fenster und Türen.

Seit dem Jahr 2001 sind seitens der Stadt Gengenbach ca. 19 Mio. Euro in energetische Maßnahmen investiert worden. Darin enthalten sind die drei Großprojekte „Sanierung der Kinzigtalhalle“ mit ca. 3,35 Mio. Euro, „Neubau der Kindertagesstätte am Löwenbergpark“ mit ca. 5,14 Mio. Euro und „Neubau der Halle Reichenbach“ mit ca. 4,30 Mio. Euro.

Die Neubauten erfüllen die Kfw-55-Standards. Das bedeutet, dass diese Gebäude nur 55% der Primärenergie eines vergleichbaren Neubaus nach der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) benötigen.

Die weiteren Ausgaben verteilen sich hauptsächlich auf den Austausch von Fenstern und Türen, die Sanierung von Dächern, die Wärmedämmung von Fassaden und den Austausch von Heizungsanlagen in bestehenden Gebäuden.

Foto: © Stadt Gengenbach

Teil 7: Energetische Maßnahmen der Wohnbau Gengenbach GmbH & Co. KG

In den Jahren 2006 – 2019 investierte die Wohnbau Gengenbach Gmbh & Co. KG beziehungsweise der vorherige Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft Gengenbach 3,1 Millionen Euro in energetische Maßnahmen. Dazu zählen Sanierungsmaßnahmen, die Verbesserung der Energieeffizienz, Dachdämmung, Fassadendämmung und der Fensteraustausch in über 15 Anwesen mit knapp 100 Wohnungen.

Investiert wurde im letzten Jahr mit 1,7 Millionen Euro zudem in den Neubau von zehn Wohnungen als öffentlich geförderter Wohnraum mit dem Standard Energieeffizienzgrad KFW 55. Das sind Gebäude mit besonders niedrigem Energieverbrauch.

Ebenso wurde im Jahr 2020 das „Alte Schulhaus Fußbach“ für ca. 870.000 Euro saniert. Für die Sanierung dieses ortsprägenden Gebäudes erhält die Wohnbau Zuschüsse i.H.v. 63.000 Euro, was vergleichbar mit einer Förderung mit dem Standard Energieeffizienzgrad KFW 70 ist.

 

Foto: © Stadt Gengenbach

Teil 6: Erweiterung der Waldbiotope und Waldrefugien

Eine Fläche von ca. 1,3% der Gesamtbetriebsfläche wurde im Stadtwald bereits als Waldbiotop kartiert. Neben diesen Waldbiotopen ist es Ziel der Stadt Gengenbach, die bereits vorhandenen Waldrefugien von derzeit 4,9 ha auf insgesamt 8 ha auszubauen.

Diese Waldrefugien werden im Rahmen des Alt- und Totholzkonzeptes Baden-Württemberg (FORSTBW2010) ausgewiesen und auch nach dessen Vorgaben unterhalten. Darüber hinaus sollen zur Steigerung der Biodiversität künftig auch Habitatbaumgruppen sowie einzelne wertvolle Habitatbäume im Stadtwald ausgewiesen werden.

Aktuell wurde im Bereich des Mattenhofes im Gewann „Steingräble“ in Zusammenarbeit mit dem dortigen Forstlichen Ausbildungszentrum ein naturnaher Schluchtenwald geschaffen. Hierbei wird der im Bestand überwiegende Nadelholzanteil hin zu mehr Laubholzanteil umgebaut.

Im Ergebnis soll ein baumartenreicher, naturnaher Mischwald mit ca. 80 % Laubholzanteil entstehen. Durch den zu erwartenden höheren Lichteinfall auf den Boden verändert sich die Vielfalt der Bodenvegetation. Dies schafft neuen Lebensraum für Amphibien und Kleinstlebewesen.

 

Foto: © Stadt Gengenbach

Teil 5: 60 % der Gemarkung Gengenbach besteht aus Wald

Der Waldbesitz der Stadt Gengenbach, der sogenannte „Stadtwald“, umfasst eine Holzbodenfläche von ca. 915 ha. Diese an die Waldservice Ortenau eG (WSO) zur Bewirtschaftung verpachtete Fläche speichert jährlich ca. 11.800 t CO². Die Privatwälder und der Staatswald auf der Gemarkung Gengenbach sind hier nicht berücksichtigt.

Dem Stadtwald werden aufgrund der 10-jährigen Planung, dem „Forsteinrichtungswerk“, jährlich 8.000 Festmeter (fm) Holz in verschiedenen Nutzungsformen nachhaltig entnommen.

Auf der gesamten Waldfläche der Gemarkung Gengenbach und deren Ortsteile wachsen ca. 100 fm je Tag nach. Nur auf den Stadtwald bezogen sind dies täglich ca. 22 fm. Das entspricht ca. 1 Fuhre Laubstammholz in langer Form, aufgeladen auf einen Holztransporter.

Neben der Erholungsfunktion kommen der Waldfläche zahlreiche weitere Schutzfunktionen zu. So liegen im Waldgebiet Flächen von Wasser- und Quellschutzgebieten, Bodenschutzflächen, Flächen für Klima- und Immissionsschutz sowie weitere Flächen in Landschaftsschutzgebieten.

 

Foto: © Stadt Gengenbach

Teil 4: „Pestizidfreies“ Gengenbach

Seit 1995 beschäftigt sich die Stadtgärtnerei mit alternativen Schädlingsbekämpfungsmitteln und baute sukzessiv den Pestizideinsatz ab. Schon damals hat man sich kritisch mit den Pestizideinsätzen auseinandergesetzt und auf Nachhaltigkeit gebaut.

Seit 2012 wird in der Stadt Gengenbach kein Glyphosat mehr eingesetzt. Zur Unkrautvernichtung nutzt die Stadt Gengenbach mechanische und thermische Verfahren.

Bei dem mechanischen Verfahren kommen Kehrmaschine, Freischneider und Kreiselegge zum Einsatz. Das thermische Verfahren setzt auf InfraWeeder, einer chemielosen Unkrautvernichtung auf Infrarotbasis, die mit bis zu 400 °C Wärmebestrahlung arbeitet.

In der Pflanzenaufzucht der Stadtgärtnerei werden Nützlinge zur biologischen Bekämpfung von Schädlingen an Gartenpflanzen verwendet.

 

Foto: © Stadt Gengenbach

Teil 3: Nachhaltig Kaffee trinken mit dem „Gengenbächer“

Ende des Jahres 2019 wurde der Gengenbächer von der Stadt gemeinsam mit dem Jugendgemeinderat auf den Weg gebracht.

Der Becher besteht in vollem Umfang aus umweltfreundlichem und recyclingfähigem Material.

Mit der Einführung des „Gengenbächers“ möchte die Stadt und der Gemeinderat ein Zeichen gegen die zunehmende Vermüllung setzen. Mittlerweile wurden schon über 500 Becher ausgegeben und der Becher ist auch weiterhin sehr gefragt.

Der Becher ist beim Café Honig, der Stadtbäckerei Dreher, dem Café Birnbräuer, dem Stadtcafé Alt-Gengenbach, dem Bistro Cappuccino, der Mensa des Studierendenwerks Freiburg auf dem Campus Gengenbach und beim Fachbereich Bürgerservice der Stadt Gengenbach erhältlich.

 

 

Teil 2: Windpark liefert Strom für 9.000 Haushalte

Windpark liefert Strom für 9.000 Haushalte

Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern haben die Stadtwerke Gengenbach 2017 zwei der vier Anlagen des Windparks Rauhkasten/Steinfirst übernommen. Mit unserer Beteiligung an der Windenergie Gengenbach GmbH sorgen wir dafür, dass möglichst viel von der Wertschöpfung hier, in unserer Region bleibt.

Der Windpark auf dem Rauhkasten/Steinfirst produzierte im Durchschnitt der Geschäftsjahre rund 26,4 Millionen Kilowattstunden Strom. Die Strommengen entsprechen dem jährlichen Verbrauch von etwa 9.000 Haushalten. Das entspricht einer tatsächlichen CO2-Einsparung von 17.600 t.

Der Windpark hat einen enormen Anteil an der Stromproduktion der erneuerbaren Energien. Damit haben sich die Stadtwerke Gengenbach ein weiteres Standbein in der nachhaltigen Energieproduktion aufgebaut. Und ein weiterer erfreulicher Aspekt ist die Tatsache, dass die vier Windräder auf dem Rauhkasten/Steinfirst der Windenergie Gengenbach GmbH im vergangenen Jahr rund 121.000 Euro Jahresüberschuss beschert haben.

 

Foto:  © Stadtwerke Gengenbach

Teil 1: Wertstoff-Recyclingstation im Fischerfeld

Wertstoff-Recyclingstation im Fischerfeld

Die Stadt Gengenbach hat seit längerer Zeit eine Wertstoff-Recyclingstation errichtet. Sie befindet sich auf dem Parkplatz im Fischerfeld, links vor der Hauptzufahrt zum Baubetriebshof.

Es können dort folgende Wertstoffe abgegeben werden:

  • Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen
  • Batterien und Akkus
  • Tintenpatronen und Tonerkartuschen
  • CDs/DVDs
  • Handys

Die Sammelstation ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Donnerstag:   16.00 Uhr - 18.30 Uhr

Samstag:        13.00 Uhr - 16.30 Uhr

Für die Sammlung der Wertstoffe stehen entsprechende Behältnisse zur Verfügung – bitte beachten Sie die dortigen Beschilderungen. Die jeweilige Entsorgung erfolgt umweltgerecht durch entsprechende Fachfirmen und Organisationen.

 

Foto: © Stadt Gengenbach

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