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Kinderbetreuung und Schule

Hauptbereich

Betreuung und Corona-Virus: Schließung von Einrichtungen - Anmeldebogen für die Betreuung in Notgruppen - Stadt verzichtet auf Betreuungsgebühren

Neue Regelungen für die Notbetreuung

Liebe Eltern, liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Landesregierung hat folgende Erweiterung der Notbetreuung beschlossen:

So werden ab Montag, 27. April 2020, Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen. Neu ist zudem, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten.

Aus Gründen des Infektionsschutzes wird die Erweiterung deshalb auch künftig nur einen begrenzten Personenkreis umfassen können. Vor diesem Hintergrund müssen die Eltern eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers vorlegen sowie bestätigen, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Betroffene Eltern wenden sich bitte für weitere Informationen zur Notbetreuung an die jeweilige Kindergartenleitung oder an die Abteilung Kindergärten & Schulen der Stadt Gengenbach, Telefon Telefonnummer07803 930-131.

Den Anmeldebogen für die Betreuung in Notgruppen finden Sie hier.

Da die erweiterte Notbetreuung auch in möglichst kleinen Gruppen stattfinden soll, bitten wir die Eltern, den Anmeldebogen bis 24.04.2020 an Ihren Kindergarten oder bei der Stadt Gengenbach, Abteilung Kindergärten & Schulen, Hauptstraße 17, 77723 Gengenbach zurückzugeben, damit die Unterbringung organisiert werden kann.

Wenn die Betreuungskapazitäten der Einrichtungen nicht ausreichen, haben Kinder Vorrang, bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur (gemäß Corona-Verordnung) arbeitet und unabkömmlich ist, Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist, sowie Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.

Mit freundlichen Grüßen 

Thorsten Erny

Bürgermeister

Stadt Gengenbach verzichtet auf Betreuungsgebühren in den Kindergärten und der Kernzeit- und Nachmittagsbetreuung für den Monat April 2020  

Die Stadt Gengenbach verzichtet für den Monat April 2020 auf den Einzug der Betreuungsgebühren in den städtischen Kindergärten und der Kernzeit- und Nachmittagsbetreuung bei den Kindern, die keine Betreuung in Anspruch nehmen. Damit möchte sie die Familien in diesen schwierigen Zeiten möglich schnell und unbürokratisch finanziell entlasten. Auch das Mutterhaus für den Kindergarten St. Franziskus schließt sich diesem Verzicht an. Die Waldorfkindertagestätte wird dies individuell entscheiden. Sobald von den kommunalen Spitzenverbänden genauere Verfahrensregelungen vorliegen, werden diese von der Stadt Gengenbach umgesetzt.

Betreuung in Notgruppen

Liebe Eltern, liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Landesregierung hat am Freitagnachmittag folgende Maßnahmen beschlossen:

Ab Dienstag, 17. März 2020, sollen alle Schulen und Kindergärten bis Ende der Osterferien geschlossen werden. Die Gemeinden und Träger werden darum gebeten, die Kinder von Personengruppen, deren Arbeit unverzichtbar für die Gesellschaft ist, in Notgruppen zu betreuen.

Um wichtige Lebensbereiche nicht zum Erliegen zu bringen, werden in der Stadt Gengenbach für die Kinderbetreuung Notgruppen eingerichtet, in denen Kinder in Krippe, Kindergarten und Schulkinderbetreuung aufgenommen werden können. 

Für Kindergartenkinder, deren Eltern in Einrichtungen arbeiten, die zur sogenannten kritischen Infrastruktur zählen organisiert die Stadt derzeit eine Notbetreuung in der Kindertagesstätte am Löwenbergpark für die Dauer der Kindergartenschließung. Betroffene Eltern wenden sich bitte für weitere Informationen zur Notbetreuung an die jeweilige Kindergartenleitung oder an die Abteilung Kindergärten & Schulen der Stadt Gengenbach Telefon Telefonnummer07803 930-131.

Den Anmeldebogen für die Betreuung in Notgruppen finden Sie hier.

Für eine Notfallbetreuung von Schulkindern hat die zuständige Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann folgende Regelung mitgeteilt: Danach wird eine Notfallbetreuung für diejenigen Schülerinnen und Schüler an Grundschulen und der Klassenstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Förderschulen eingerichtet, um in den Bereichen der kritischen Infrastruktur die Arbeitsfähigkeit der Erziehungsberechtigten, die sich andernfalls um ihre Kinder kümmern müssten, aufrecht zu erhalten.

Zur kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) sowie die Lebensmittelbranche. Grundvoraussetzung ist dabei, dass beide Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind.

In diesem Zusammenhang werden wir ab kommender Woche auch den Trainingsbetrieb in allen Sporthallen einstellen.

Die Schließungen sind einschneidende Maßnahmen, die jedoch aufgrund der aktuellen Entwicklung erforderlich sind. Ziel ist es, den weiteren Infektionsverlauf zu verlangsamen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese unumgänglichen Maßnahmen.

Mit freundlichen Grüßen 

Thorsten Erny

Bürgermeister

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