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Bürgermeister Thorsten Erny stellt Antrag auf Aufbau eines Gesundheitszentrums als Notfallstandort

Autor: Felix Ockenfuß
Artikel vom 16.05.2018

Bürgermeister Thorsten Erny stellt Antrag auf Aufbau eines Gesundheitszentrums als Notfallstandort

In einem Antrag an Landrat Frank Scherer und den Geschäftsführer des Ortenau Klinikum Christian Keller forderte Bürgermeister Thorsten Erny in der Krankenhausausschusssitzung des Kreistags am vergangenen Dienstag eine Gleichbehandlung bei der Ausgestaltung eines Gesundheitszentrums wie dies bei den anderen zur Disposition stehenden Standorten Ettenheim, Kehl und Oberkirch überlegt wird. Zudem forderte Erny als Standortbürgermeister eine zügige Klärung der noch offenen Punkte für die Nachnutzung des Klinik-Standortes Gengenbach.

Mit dem Modell Landrat wurde im Kreistag für Gengenbach bereits ein sinnvolles Nachnutzungskonzept festgezurrt: Die Verlegung des Dienstsitzes des Gesundheitsamts Offenburg nach Gengenbach, die Verlegung von 45 Pflegeplätzen des Pflege- und Betreuungsheim Ortenau aus Fußbach in das bisherige Krankenhaus, der Aufbau eines stationären Heimplatzangebotes für beatmungspflichtige Kinder und Jugendliche durch einen privaten Betreiber sowie der Aufbau eines Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) für die ganze Ortenau.

Diese – aus Sicht der Stadt Gengenbach sehr wichtigen – Nachnutzungsmöglichkeiten sind zum Teil noch in einer recht unverbindlichen und in einer sehr allgemeinen Form gehalten. Aus Sicht der Stadt Gengenbach bedarf es nun insoweit einer raschen, verbindlichen Festlegung.

In der Sitzung des Krankenhausausschusses ergriff Bürgermeister Erny das Wort, um seinen Antrag an den Landrat zu erläutern und seine Forderungen zu untermauern: „Auch wenn der Standort Gengenbach ein paar Jahre früher zur Disposition steht, fordere ich im Zuge der Gleichbehandlung den Aufbau eines Gesundheitszentrums als Notfallstandort mit Sitz einer Notfallpraxis. Ein erster und wichtiger Schritt sind die Überlegungen den Stützpunkt eines Rettungswagens nach Gengenbach zu verlegen.“

Neben einer zukunftsorientierten medizinischen und sozialen Nutzung steht dabei auch das Ziel im Vordergrund, entstehende oder zu befürchtende Lücken in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung zu schließen beziehungsweise solchen vorzubeugen, so der Bürgermeister weiter.

Durch einen neuen Standort im Norden von Offenburg entstehen auch Lücken für die Bürgerinnen und Bürger des Vorderen und Mittleren Kinzigtals. Insgesamt handelt es sich hierbei um immerhin 30.000 Menschen. Auch deshalb erachtet der Bürgermeister es als wichtig, am Krankenhausstandort Gengenbach durch Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) etwaigen künftigen Versorgungslücken entgegentreten zu können.

Der von Bürgermeister Erny geforderte Prüfauftrag zur weiteren Etablierung der geforderten Einrichtungen im Gesundheitszentrum begrüßten zahlreiche Kreisrätinnen und Kreisräte einhellig. Auch Landrat Frank Scherer versprach, die ambulante Versorgung des Vorderen Kinzigtals und die präsentierten Vorschläge von Bürgermeister und Kreisrat Erny als Prüfauftrag mit in die weiteren Planungen zu übernehmen. Ortenau-Klinikum Geschäftsführer Christian Keller wird den aktuellen Stand der Planungen des Nachnutzungskonzepts in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 13. Juni 2018 vorstellen.

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