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Einwohnerversammlung 2018

Autor: Felix Ockenfuß
Artikel vom 12.03.2018

Einwohnerversammlung 2018

Am 28.02.2018 fand die diesjährige Einwohnerversammlung statt. Im BildungsCampus informierten sich ca. 70 Einwohnerinnen und Einwohner über wichtige Entwicklungsthemen und Herausforderungen, die in Gengenbach zukünftig zu bewältigen sind.

Bürgermeister Erny betonte die Wichtigkeit, mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in direkten Austausch über laufende oder anstehende städtische Projekte zu treten, um gegebenenfalls Korrekturmöglichkeiten zu erörtern und möglichst viele für die Projekte zu begeistern.

Die Einwohnerversammlung soll zur Transparenz des Verwaltungshandelns beitragen und es den Einwohnerinnen und Einwohnern erleichtern, die Entscheidungen der Verwaltung nachzuvollziehen.Zu Beginn der Veranstaltung wurden verdiente Blutspender geehrt, die mit ihrem Engagement einen großen Beitrag für das Gemeinwohl leisten.

Großer Dank galt auch den Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für den unermüdlichen Einsatz. Michael Jülg vom DRK überreichte den Spendern Ehrennadeln und Weinpräsente.

Für zehn Blutspenden wurden geehrt: Kevin Hui, Christian Kewitsch, Michael Schüle, Thorsten Wörner, Ulrike Yupanqui.

Für 25 Blutspenden wurden geehrt: Michael Jülg, Joachim Körbel, Christian Krüger, Tanja Rautenberg.

Für 50 Blutspenden wurden geehrt: Dominique Schahl und Petra Simon.

Danach wurden drei Hauptthemenschwerpunkte ausführlich erläutert.

Sanierung Engelgasse

Über die anstehende Sanierung der Engelgasse berichtete Jochen Brosi, Werkleiter der Stadtwerke. Aufgrund der vielen Engstellen und der geringen Gassenbreite stellt die Baumaßnahme eine Herausforderung dar. Die Bauarbeiten werden in drei Bauabschnitten durchgeführt. Im Zuge der Baumaßnahme wird die komplette Infrastruktur modernisiert (Gas, Wasser, Strom und Abwasser sowie Glasfasernetzanschluss).

Um die Engelgasse barrierefrei zu gestalten, wird in der Mitte des vorhandenen Katzenkopfpflasters ein behindertengerechter Fußweg aus Porphyr-Pflaster verlegt, der sich optisch sehr gut in die historische Gasse einfügt. Bis November 2018 soll der dritte Bauabschnitt abgeschlossen sein. Die Verlegung des Pflasters wird die Maßnahme voraussichtlich im März 2019 beenden.

Baulandentwicklung

Arno Linder von der Firma GkB berichtete über den Projektsachstand des Baugebietes "Fußbach". Ein rechtskräftiger Bebauungsplan liegt bereits vor. Auf den rund 1,16 Hektar sind 17 Einfamilienhäuser vorgesehen, die in dieser Konstellation mit maximal zwei Wohneinheiten je Gebäude, Raum für maximal 34 Wohneinheiten liefern.

Anstelle der derzeit vorgesehenen Einzelhäuser werden im Bebauungsplan auch Doppelhäuser zugelassen. Nach den aktuellen Planungen soll die Erschließungsmaßnahme bis Sommer 2019 abgeschlossen sein. Die neuen Grundstückseigentümer könnten dann mit den Hochbaumaßnahmen beginnen.

Erschließung Sportplatzgelände/Sportstättenentwicklung

Zum Thema Sportstättenentwicklung referierte zunächst Dr. Jörg Wetterich von der Firma ikps über die durchgeführte Bedarfsbestimmung zum Thema Sportanlagen in Gengenbach. Mit einer Sportfläche von ca. 6 m² pro Einwohner hat Gengenbach im Vergleich zu anderen Kommunen derzeit eine Überkapazität an Sportstätten. Arno Linder, GkB stellte die Wirtschaftlichkeitsstudie zur Erschließung des Sportplatzgeländes/Sportpark vor.

Eine neue multifunktionale Sportanlage für Freizeitsport wäre für Gengenbach ein Alleinstellungsmerkmal und würde zur Aufwertung des Schulstandortes führen. Die Anlage könnte als Begegnungsstätte für Jung und Alt dienen. Durch die Zusammenführung von Schulsport, Vereinssport, Hochschulsport und Freizeitsport könnte außerdem eine sehr gute Kosten-Nutzen-Relation erreicht werden. Auf dem bisherigen Sportplatzgelände soll ein neues Wohngebiet entstehen. Außerdem wurde ein Neubau eines Kindergartens in die Planungen aufgenommen.

Um das Projekt realisieren zu können, sollen im nächsten Schritt Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt werden. Nach den derzeitigen Kostenschätzungen muss die Stadt für das Projekt ca. 9 Mio € finanzieren.

Die geplante 10-jährige Finanzierungsstrategie wurde von Andreas Bruder, Kämmerer der Stadt Gengenbach erläutert. Nach Berücksichtigung von Zuschüssen und den positiven steuerlichen Auswirkungen auf die städtischen Finanzen stellt sich das langfristige Gesamtprojekt für die Stadt als finanzierbar dar. Unter dem Punkt "Verschiedenes" berichtete Bürgermeister Erny über die Zustandsbewertung der Schulen. Allein für die Sanierung der vorhandenen Schulgebäude wurden Sanierungskosten in Höhe von ca. 15 Mio. € geschätzt. Zur Entwicklung einer Konzeption wurde eine Arbeitsgruppe Schulen mit Vertretern der Schulen, des Gemeinderates sowie der Verwaltung gebildet.

Außerdem wurden die Anwesenden über die Themen Windenergie, Elektromobilität und die Auswirkungen der Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung informiert.

Im Anschluss an die Veranstaltung standen die Fachbereichsleiter für Rückfragen zur Verfügung.

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