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Der Windpark profitiert von den Sturmböen

Autor: Felix Ockenfuß
Artikel vom 13.02.2020

Der Windpark profitiert von den Sturmböen

Allein am Sonntag und Montag haben die vier Windenergieanlagen über 500.000 Kilowattstunden Strom produziert. Am Sonntagabend gegen 23.00 Uhr wurde auf dem Rauhkasten eine Windgeschwindigkeit von 139 km/h gemessen. Damit wurde der Rekordwert vom Januar 2018 wieder erreicht. Der Start ins neue Jahr 2020 entwickelte sich bis zum 10. Februar mit bereits über fünf Millionen Kilowattstunden produziertem Strom sehr vielversprechend.

Das Jahr 2019 war ein sehr erfolgreiches Jahr für den Windpark Rauhkasten/Steinfirst.

Der Windpark auf dem Rauhkasten/Steinfirst produzierte 2019 rund 28 Millionen Kilowattstunden Strom. Die Erwartungen der Betreiber und der beteiligten Gemeinden und Bürger wurden 2019 übertroffen. Die Strommengen entsprechen dem jährlichen Verbrauch von etwa 9.300 Haushalten. Damit leistet die Stadt Gengenbach einen wertvollen Beitrag zur Energiewende vor Ort.

Auch auf dem Gebiet der lokalen Wertschöpfung steht der Windpark sehr gut da: Die Gewerbesteuer wurde bereits seit der Inbetriebnahme im Juli 2017 an die Gemeinden Gengenbach, Hohberg und Friesenheim abgeführt, üblich ist diese Entwicklung meist erst nach mehreren Jahren Verzögerung. Die beteiligten Bürgerinnen und Bürger profitieren über ein qualifiziertes Nachrangdarlehen mit 2,5 % Zins an der Wertschöpfung. Auch die acht betroffenen Grundstücksbesitzer erhalten regelmäßig die vereinbarte Pachtzahlung.

Die Erfolgsgeschichte basiert auch auf dem Windpooling der beiden Anlagenbetreiber Enercon und Stadtwerke Gengenbach. Hier zeigt sich die positive Bündelung der vier Anlagenstandorte, die je nach Jahreszeit, Windrichtung und technischer Verfügbarkeit eine sich ändernden Beitrag zum Gesamtertragsbild leisten.

 

Foto: © Stadtwerke Gengenbach

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