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Überraschungsgeschenk zur Eröffnung des Schülerforschungszentrums

Autor: Felix Ockenfuß
Artikel vom 28.02.2019

Überraschungsgeschenk zur Eröffnung des Schülerforschungszentrums

Im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten konnte Bürgermeister Thorsten Erny von Dr. Jennifer Fischer, Referentin der Dietmar Hopp Stiftung, die großzügige Spende in Höhe von 30.000 Euro entgegen nehmen. Dr. Jennifer Fischer: „Die enge räumliche Verzahnung von Schulzentrum, Xenoplex und Hochschule ist ein sehr gutes Konzept, das mit Sicherheit Kooperationen des Xenoplex in beide Richtungen intensivieren wird. Motivation und Forschergeist der Jugendlichen und das hohe Engagement der Verantwortlichen des Vereins ForscherInnen für die Region sind vorbildlich. Ich bin sicher, dass auch in Zukunft an die beachtlichen Erfolge der Schülerforschung angeknüpft werden kann – in dieser motivierenden neuen Umgebung mit besserer Ausstattung gelingt dies sicherlich noch besser.“

Die Neurowissenschaften erleben aktuell einen wissenschaftlichen Boom. Nirgends in der Medizin wird mehr geforscht und fast nirgends werden vergleichbare Erfolge erzielt. Dabei nehmen die neurodegenerativen Erkrankungen wie das Parkinson-Syndrom eine herausragende Stellung ein. Die einzige Fachklinik für die Parkinson-Erkrankung im Südwesten ist in Wolfach. Auch dort werden wissenschaftliche Studien mit nationalen und internationalen Partnern durchgeführt. Ein aktuelles Projekt beschäftigt sich mit Bewegungs- und insbesondere Ganganalysen. Hierbei ist eine Kooperation der Parkinson-Klinik mit dem Xenoplex geplant. Diese Zusammenarbeit wird von der Dietmar Hopp Stiftung ideell und finanziell mit 150.000 Euro unterstützt und von Prof. Dr. Wolfgang Jost koordiniert. Prof. Dr. Jost freut sich über die Unterstützung „Wir fördern Begabungen in Sport und Musik bereits im Kindes- und Jugendalter, damit Höchstleistungen erbracht werden. Das Gleiche muss für die MINT-Fächer gelten, weil auch diese für die Zukunft unserer Kinder unverzichtbar sind.“

Seitens der Dietmar Hopp Stiftung wird das Projekt als herausragend angesehen, da es die Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs mit klinischer Forschung verbindet. Sowohl Bildung als auch Medizin gehören zu den vier Förderbereichen der Dietmar Hopp Stiftung: Bildung, Soziales, Medizin und Sport. Der Stiftung fördert mit Schwerpunkt in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Bürgermeister Thorsten Erny ist sehr dankbar für diese Förderung: „Es ist ein wertvolles Zeichen für uns, dass wir mit unserem Projekt Schülerforschungszentrum auf dem richtigen Weg sind. Mit dieser besonderen Förderung erhalten wir bereits große Anerkennung von Außenstehenden und das kann auch ein deutliches Signal gegenüber weiteren Stiftungen und spenderwilligen Unternehmen sein.“

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 640 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Dietmar Hopp Stiftung setzt ihre satzungsgemäßen Zwecke auch durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion begeistert unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung: Von 2015 bis 2017 errichtete die Stiftung 19 Bewegungs- und Begegnungsanlagen im Gesamtwert von 45 Millionen Euro und schenkte sie den jeweiligen Kommunen. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

 

Foto: © Stadt Gengenbach

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