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Abschluss der Sanierungsarbeiten in der Engelgasse - Rund 130.000 Pflastersteine verlegt

Autor: Felix Ockenfuß
Artikel vom 26.03.2019

Abschluss der Sanierungsarbeiten in der Engelgasse - Rund 130.000 Pflastersteine verlegt

In den letzten Tagen wurden mit den Pflasterarbeiten die letzten Arbeiten ausgeführt und damit die  Baumaßnahme „Engelgasse“ früher als geplant abgeschlossen.

Dank der guten Witterungsverhältnisse gingen die Pflaster-arbeiten auch sehr gut voran und der Zeitplan der im Februar 2018 begonnenen Sanierungsarbeiten konnte eingehalten werden.

In Handarbeit wurden in den letzten Monaten die einzelnen Steine, alleine für das Porphypflaster als barrierefreier Mittelgang etwa 30.000 und ca. 100.000 Steine für die restliche Fläche der historischen

Gasse verlegt. Kanten,   Stufen und Absätze zwischen den Häusern und der Gasse wurden durch das handwerkliche Geschick der Mitarbeiter der ausführenden Firma perfekt angeglichen. Zur Verfestigung des Pflasters ist noch Sand und Splitt aufgetragen, welcher sich nach und nach in die Fugen zwischen den Pflastersteinen einspülen wird.

Bürgermeister Thorsten Erny ist begeistert von der gelungenen Kombination zwischen altem und neuem Pflasterbelag. Die Resonanz zum Kopfsteinpflaster mit eingearbeitetem barrierefreiem Mittelweg ist durchweg positiv. Bürgermeister Thorsten Erny dankt Projektleiter Meinrad Huber für das umsichtige Baustellenmanagement „Die Stadtwerke Gengenbach haben dank ihrer Präsenz vor Ort eng mit den betroffenen Nachbarn zusammen gearbeitet.“

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten der Ver- und Entsorgungsleitungen in der 210 m langen Engelgasse waren für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Für die Tiefbauarbeiten wurde das sogenannte „Berstlining“ angewandt, das ist ein Verfahren zur grabenlosen Rohrleitungserneuerung unter schwierigen örtlichen Verhältnissen. Dieses Verfahren wurde eingesetzt, um die Altrohrleitungen abschnittsweise durch neue Rohre zu ersetzen. Meinrad Huber, Betriebsstellenleiter der Stadtwerke für Gas/Wasser/Wärme, ergänzt „dieses Verfahren ist gerade in sensiblen Bereichen von Vorteil, da so ein erschütterungsfreies Arbeiten möglich ist. Außerdem sind nur kleine Baugruben notwendig.“ Durch die umfangreichen Sanierungsarbeiten erhielten die Anwohner eine moderne Infrastruktur im Bereich Gas, Wasser und Abwasser und die Leerrohre für einen späteren Glasfasernetzanschluss.

Die Stadt Gengenbach rechnet mit einer Bruttoinvestition von rund 1,5 Mio Euro. Für den Verkehr kann die Engelgasse voraussichtlich in 14 Tagen freigegeben werden.

Die Sanierungsarbeiten in der Höllengasse beginnen im Mai 2019.

 

Fotos: © Stadt Gengenbach

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