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„Junges Gengenbach“ – Jugendhearing am 6. Oktober 2018

Am 6. Oktober fand das Jugendhearing für alle 13- bis 21-jährigen Gengenbacher in der Kinzigtalhalle statt. Es fand sich eine hoch motivierte Gruppe, die von 11-15 Uhr gemeinsam mit Bürgermeister Thorsten Erny, den Ortsvorstehern und den Fraktionsvorsitzenden an einem „jungen Gengenbach“ planten.

Den Auftakt machte Sängerin und Gitarristin Sinja Müller mit drei Musiktiteln. Bürgermeister Thorsten Erny begrüßte und lud zum „Mitreden, Mitgestalten und Mitentscheiden“ ein. Jugendbeteiligung sei ein wichtiger Bestandteil einer zukunftsfähigen Stadt. Moderator Udo Wenzl, ehemaliger Bildungsreferent des Landesjugendrings Baden-Württemberg, leitete durch das Programm und interviewte gleich zu Beginn zwei Jugendgemeinderäte, die neben dem Kinder- und Jugendbüro Mitveranstalter des Jugendhearings waren.

Dass Beteiligung Spaß machen kann und in Gengenbach in der Form des Jugendgemeinderats gelingt, kam hier deutlich hervor. In der direkten Abfrage bei den Jugendlichen wie wohl sie sich in Gengenbach fühlen stand schnell fest: die Jugendlichen leben sehr gerne in Gengenbach, „auch wenn“, so einige Jugendlichen aus den Ortschaften, „wir keine Nachbarn haben“. Neben Stärken und Schwächen von Gengenbach, wurden vor allem neue Ideen zum Thema Freizeitmöglichkeiten und Treffpunkte für Jugendliche herausgearbeitet. An einem Gruppentisch wurde auch intensiv zum Thema „umweltbewusstes Gengenbach“ diskutiert.

Neben „Flammenkuchen satt“ für alle und weiterer Musik von Lilian Towae und Luca Hessler, enstanden wirklich tolle Ideen, die durch die anwesenden Stadträte in die Kommunalpolitik und Verwaltung mit eingebracht werden. Für einige Anliegen versprach Bürgermeister Thorsten Erny sogar eine schnelle Umsetzung.

Zudem sind die Ergebnisse des Jugendhearings eine tolle Grundlage für den neuen Jugendgemeinderat, der am 13. November gewählt wird. Die Stadt freut sich über jeden Interessierten an diesem kommunalpolitischen Amt; Kandidaturen werden ab sofort gerne vom Kinder- und Jugendbüro entgegen genommen. Infoveranstaltungen finden demnächst in den Schulen statt.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass das Jugendhearing rund um eine gelungene Veranstaltungsform war, sicher mit Wiederholungscharakter. Neben ersten konkreten Jugendgemeinderatskandidaten, die sich nach der Veranstaltung fanden, ergab sich eine Gruppe, die sich weiter engagieren möchte.

Udo Wenzl war begeistert von der Intensität der Gespräche und die Vertreter der Kommunalpolitik waren beeindruckt von dem Engagement der Jugendlichen. „Eine investierte Zeit, die sich wirklich gelohnt hat“, so bedankte sich Bürgermeister Erny bei allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.   

Kinder- und Jugendbeteiligung in Gengenbach

In Gengenbach werden verschiedene Formen der Jugendbeteiligung wie Jugendgemeinderat, Jugendhearings und Jugendfragestunden praktiziert. Damit hat Gengenbach einen „Partizipationsmix“, der alle Altersgruppen, Schularten und Zielgruppen einbezieht und der umfassend die Beteiligung von jungen Menschen an der Ausgestaltung unseres Gemeinwesens ermöglicht.

Jugendgemeinderat

Den Gengenbacher Jugendgemeinderat gibt es seit 1990. Er hat in diesen mehr als 25 Jahren viel für Kinder und Jugendliche in Gengenbach gemacht und bewegt. Auch wenn die über 100 bisherigen Mitglieder nicht alles erreicht haben, was sie sich vorgenommen haben, zeigen die Erfolge des JGR, dass sich diese Form der Jugendbeteiligung in Gengenbach bewährt hat. Die vielfältigen Veranstaltungen des JGR sind ein wichtiger Bestandteil der Jugendkultur in Gengenbach. Wenn „was los ist“ in der Stadt steigert das auch die gefühlte Lebensqualität von Jugendlichen und damit hat der JGR etwas wichtiges für die Jugend in der Stadt getan. Der JGR holt sich durch Schülerbefragungen regelmäßig konkrete Arbeitsaufträge von den Wählern ein und konnte sich gezielt für deren Interessen einsetzen. Der Jugendgemeinderat hat eine wichtige und tragende Rolle, da er eine kontinuierliche und fest verankerte Interessensvertretung von jungen Menschen garantiert. Er ist ein unverzichtbarer Teil der Demokratie-Erziehung und der politischen Kultur in unserer Stadt.

Mehr Informationen zum Jugendgemeinderat

Gengenbacher Schülerbefragung 2012

Den Vertretern der Stadt Gengenbach und der Schulen ist es wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche an unseren Schulen und in unserer Stadt wohl fühlen. Wir wollen die Interessen und Lebenssituationen der Kinder und Jugendlichen bei unseren Entscheidungen berücksichtigen und als Grundlage der Weiterentwicklung des Schulkonzeptes und der Jugendarbeit in der Stadt ernst nehmen.

Um mehr über die Wünsche, Lebenslagen, Gewohnheiten und Vorstellungen der Kinder und Jugendlichen zu erfahren, führt das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Gengenbach in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt kurz vor den Sommerferien eine Schülerbefragung durch. Bei der schriftlichen Befragung, die in den Klassen durchgeführt wird, haben alle Schüler des Gengenbacher Schulzentrums im Alter von 10 bis 18 Jahren die Möglichkeit, sich anonym zu äußern. Dabei werden Fragen zu Freizeitverhalten, Schulangeboten, Sicherheitsempfinden, Suchtgefährdung, Unterstützungsbedarf bei schulischen Problemen und beim Übergang in den Beruf gestellt. 

Schülerbefragung 2012

 

 

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