Die Einwohnerzahl soll auf dem aktuellen Stand (2001: ca. 10.700 Einwohner) gehalten werden. Aufgrund der rückläufigen Prognose für die Eigenentwicklung braucht die Stadt dafür Wanderungsgewinne von ca. 35 Einwohnern/Jahr.
Wanderungsgewinne sollen primär auf die Kernstadt gelenkt werden.
Die Eigenentwicklung der Ortschaften muss gewährleistet sein.
Leitbild der nachhaltigen Stadtentwicklung ist die "Stadt der kurzen Wege".
Die Flächenreserven im Bestand sollen genutzt werden.
Die Stadt betreibt eine aktive Bodenvorratspolitik zur Steuerung der Stadtentwicklung.
Der dörfliche Charakter und die landwirtschaftliche Struktur der Teilorte soll erhalten bleiben. Die Verwendung traditioneller, landschaftsbezogener Bauformen verlangt besondere Beachtung.
Die Stadt unterstützt neue, zukunftsweisende Wohnbaumodelle.
Der Landschaftsverbrauch soll eingedämmt werden.
Die Naturräume sind als Naherholungs- und Lebensräume für eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt zu erhalten und aufzuwerten. Die Täler und Talhänge müssen durch landwirtschaftliche Nutzung und landschaftspflegerische Maßnahmen offen gehalten werden.
Das Kinzigbett und die Gewässer 2. Ordnung sollen renaturiert werden.