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1. Aktive Flächenbevorratungspolitik betreiben

Ziele:
Die Einwohnerzahl soll auf dem aktuellen Stand (2001: ca. 10.700 Einwohner) gehalten werden. Aufgrund der rückläufigen Prognose für die Eigenentwicklung braucht die Stadt dafür Wanderungsgewinne von ca. 35 Einwohnern/Jahr. - Wanderungsgewinne sollen primär auf die Kernstadt gelenkt werden. - Leitbild der nachhaltigen Stadtentwicklung ist die ""Stadt der kurzen Wege"". - Die Stadt betreibt eine aktive Bodenvorratspolitik zur Steuerung der Stadtentwicklung."

Bearbeitungsstand:
"Soweit Grundstücke zum Kauf angeboten werden, wird verwaltungsintern geprüft, ob ein Erwerb sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar ist. Bei der Prüfung zum Erwerb kann nur vom jeweiligen Verkehrswert ausgegangen werden.
Landwirtschaftliche Flächen werden insbesondere unter dem Gesichtspunkt eventueller Tauschflächen bei Baulandumlegungen betrachtet und geprüft. Eine Verpflichtung zum Verkauf an die Stadt besteht grundsätzlich nicht.
Das allgemeine Vorkaufsrecht ist in § 24 BauGB geregelt. Verschiedene Voraussetzungen müssen gegeben sein - ein Bebauungsplan, eine Umlegung, ein Sanierungsgebiet, eine Satzung zum Stadtumbau oder ein Geltungsbereich vom Flächennutzungsplan. In jedem Fall darf das Vorkaufsrecht nur ausgeübt werden, wenn das Wohl der Allgemeinheit dies rechtfertigt. Bei der Ausübung des Vorkaufsrechts hat die Gemeinde den Verwendungszweck anzugeben.
Eine weitere Möglichkeit ist die Anwendung der Planungshoheit unter Auflagen und Bedingungen, z.B. ein Überplanen eines Gebietes, wenn die Grundstückseigentümer einer Umlegung zustimmen. Ein Überplanen erfolgt erst nach Vorlage entsprechender Verträge (siehe Steingasse und Knotzbühl). Oder wenn ein klarer Beschluss zur gesetzlichen Baulandumlegung vorliegt (wie in Brückenhäuser II, Kinzigvorstadt II, Oberer Grün II).

Eine Prüfung erfolgt bei jedem Verkaufsfall.

Finanzierungsmodelle für den Wohnungsbau werden den Banken als zuständige Spezialisten überlassen.

erledigt
laufende Aufgabe