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Sperrmüll

Sperrmüllabfuhr...
...ist keine Haushaltsentrümpelung

Einmal im Jahr wird in allen Gemeinden des Ortenaukreises Sperrmüll abgefahren. Dann besteht die Möglichkeit, sich derjenigen Abfälle zu entledigen, die wegen ihrer Sperrigkeit nicht in die Graue Tonne passen.
Doch was ist eigentlich unter dem Begriff „Sperrmüll“ zu verstehen?

„Sperrmüll sind feste Abfälle aus Haushaltungen, die wegen ihrer Sperrigkeit, auch nach zumutbarer Zerkleinerung, nicht in die im Entsorgungsgebiet vorgeschriebenen Behälter passen und getrennt vom Hausmüll eingesammelt und transportiert werden“.

 

Dies bedeutet aber, dass jedweder „Kleinkram“, oft noch in Schachteln, Kisten oder Schubladen bereitgestellt, bei der Sperrmüllabfuhr nichts zu suchen hat.
Nicht selten entsteht jedoch der Eindruck, so mancher möchte die Sperrmüllabfuhr nutzen, um seinen Haushalt zu entrümpeln. Immer wieder müssen die Beschäftigten der Abfuhrbetriebe Abfälle, die nicht zum Sperrmüll gehören, am Straßenrand liegen lassen, was für das Straßen- oder Ortschaftsbild nicht gerade vorteilhaft ist.


Ausgeschlossen von der Sperrmüllabfuhr sind u.a.:

Verwertbare Abfälle Abfall aus Bau-, Abbruch-
und Renovierungsarbeiten
 Metallschrott aus gewerblichen
und landwirtschaftlichen Betrieben
    
Glas Badewannen Landwirtschaftliche 
Maschinen und Geräte
Karton Balkonbretter Eggen
Papier Boiler  Pflüge
Styropor Dachrinnen Fässer
  Duschwannen  
Kraftfahrzeugwracks und –teile Fenster Elektrogeräte aller Art
  Gartenzäune  
Altreifen  Heizkörper Gegenstände mit schädlichen Inhalten
Autositze Heizöltanks  
Felgen Rollläden Ölöfen mit Ölrückständen
Getriebeteile Toilettenschüsseln Autobatterien
Kotflügel Treppengeländer  
Mofas oder Motorräder  Türen   
Motorteile Wasserrohre  
  Waschbecken  
Grünabfälle   

Wo diese Abfälle abgegeben werden können, kann per Internet über die Homepage der Abfallwirtschaft (http://www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de) oder per Telefon (0781 805 9600) bei den Abfallberatern des Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Ortenaukreis in Erfahrung gebracht werden.
 
Sperrmüll, der mitgenommen wird (siehe untenstehende Liste) muss handlich bereitgestellt werden. Einzelstücke dürfen ein Gewicht von 50 kg und eine Breite von 1,5 m nicht überschreiten.
 
Der Sperrmüll wird am selben Tag in drei getrennten Touren abgefahren. Holz- und Metallabfälle werden separat erfasst und direkt der Verwertung zugeführt, alle anderen Sperrmüllabfälle wie Matratzen, Polstermöbel oder Teppichböden werden zusammen abgefahren und anschließend sortiert.

Sperrmüll A - Z - Was beim Sperrmüll auf jeden Fall mitgenommer wird